Chemotherapie Zweites Taxan: Cabazitaxel
Diskussion, ob ein zweites Taxan nach dem ersten Taxan (meist Docetaxel) noch wirksam ist. Die Evidenz deutet darauf hin, dass Cabazitaxel eine Option ist, insbesondere bei Patienten mit längerem krankheitsfreien Intervall nach der Erstlinientherapie, da eine gewisse Restempfindlichkeit angenommen werden kann.
Originalartikel lesen → Zielgerichtete Therapie PARP-Inhibitoren: allein oder in Kombination?
Die Rolle der PARP-Inhibitoren (z. B. Olaparib) nach Triple-Therapie, insbesondere bei Patienten mit nachgewiesenen HRR-Mutationen (z. B. BRCA2). Diskutiert wird, ob PARP-Inhibitoren als Monotherapie oder in Kombination mit einem neuen ARPI oder einer Chemotherapie eingesetzt werden sollten.
Originalartikel lesen → Radioligandentherapie LuPSMA: Wer und wann?
Analyse des optimalen Zeitpunkts und der Patientenauswahl für die Lutetium-177-PSMA-Therapie nach dem Versagen der intensiven Erstlinientherapie. Entscheidend sind der PSMA-PET-Status, die Krankheitslast und die verbleibenden Behandlungsalternativen im Therapieschema.
Originalartikel lesen → Radionuklidtherapie Radium-223: allein oder in Kombination?
Diskussion des Alphastrahlers Radium-223 (Alpharadin), der gezielt Knochenmetastasen behandelt. Die Frage ist, ob Radium-223 als Monotherapie oder in Kombination mit anderen systemischen Therapien (z. B. ARPI) verabreicht werden sollte, um Sicherheitsprofil und Nutzen zu optimieren.
Originalartikel lesen → Hormontherapie Zweiter ARPI: Evidenz für und gegen einen Wechsel
Bewertung der Möglichkeit, einen zweiten Androgenrezeptor-Pathway-Inhibitor einzusetzen (z. B. Abirateron nach Enzalutamid oder umgekehrt). Aufgrund der hohen Kreuzresistenz und des gleichzeitigen Einsatzes in der Triple-Therapie ist dies meist die am wenigsten bevorzugte Option; ein direkter Klassenwechsel wird oft empfohlen.
Originalartikel lesen → Seltene Subtypen Aggressive Varianten: Erkennung und Management
Fokus auf die Identifizierung und Behandlung aggressiver, seltener Subtypen des Prostatakarzinoms, die nach der Triple-Therapie entstanden sind (z. B. neuroendokrine Differenzierung, Small Cell). Diese erfordern oft eine schnelle Umstellung auf eine platinbasierte Chemotherapie.
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