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Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) wird beim Prostatakarzinom vorrangig für das Staging (Ausbreitungsdiagnostik) und die Entdeckung von Fernmetastasen eingesetzt. Zur direkten Beurteilung des Tumors innerhalb der Prostata ist sie ungeeignet; hierfür nutzen Mediziner standardmäßig die Multiparametrische MRT (mpMRT). 


Haupteinsatzbereiche der CT

    • Lymphknoten-Staging: Identifikation vergrößerter Lymphknoten im Becken- und Bauchraum.
    • Metastasensuche: Aufspüren von Fernmetastasen in Organen oder im Skelett.
    • Therapieplanung: Bestimmung des organüberschreitenden Tumorwachstums vor Operationen oder Bestrahlungen.

Die Rolle der PSMA-PET/CT

Der aktuelle medizinische Standard bei fortgeschrittenen Fragestellungen kombiniert die CT mit der Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Bei der PSMA-PET/CT wird ein schwach radioaktiver Marker gespritzt, der sich gezielt an das Prostata-spezifische Membranantigen (PSMA) auf den Krebszellen heftet.

    • Höchste Präzision: Kombiniert anatomische Details (CT) mit der Stoffwechselaktivität des Tumors (PET).
    • Rezidivdiagnostik: Wird standardmäßig eingesetzt, wenn der PSA-Wert nach einer Therapie wieder ansteigt (biochemisches Rezidiv).
    • Kostenübernahme: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten bei Hochrisiko-Patienten und begründetem Rezidivverdacht unter bestimmten Voraussetzungen
13.05.2026

Zusammenhang von CT & Krebsrisiko