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Kortison (oft synonym zu Glukokortikoiden)

  • Begleittherapie zu Abirateron: Dies ist einer der häufigsten Einsatzbereiche. Abirateron hemmt die  Hormonproduktion massiv, was zu einem Mangel an körpereigenem Kortison  und einem Überschuss an anderen Hormonen (Mineralokortikoiden) führen  kann. Die zusätzliche Gabe von niedrig dosiertem Kortison verhindert  Nebenwirkungen wie Bluthochdruck, Wassereinlagerungen (Ödeme) oder  Kaliummangel.
  • Kombination mit Chemotherapie: Bei der Behandlung mit Taxanen (wie Docetaxel oder Cabazitaxel) wird  Kortison gegeben, um allergische Reaktionen zu vermeiden und die  Verträglichkeit zu verbessern.
  • Linderung von Beschwerden (Palliativ): Kortison wirkt entzündungshemmend und kann Schmerzen, die durch  Knochenmetastasen verursacht werden, deutlich lindern. Zudem kann es den Appetit anregen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
  • Direkte Anti-Tumor-Wirkung: In bestimmten Fällen kann Kortison auch allein zu einem vorübergehenden Abfall des PSA-Wertes führen, da es das Wachstum der Krebszellen direkt beeinflussen kann.
  • 30.04.2020

    Dexamethason: Antworten auf die 14 häufigsten Fragen zum Glucocorticoid

    31.05.2019

    Prednisolon: Antworten auf die 15 häufigsten Fragen zum Glucocorticoid

    ArzneiWiki - 31.05.2019

    https://www.mytherapyapp.com/de/medikamente/prednisolon​​​

    08.12.2015

    Kortikosteroide auch solo hilfreich bei mCRPC?